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Erfolgreich Wünsche verwirklichen

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In diesem Artikel geht es um die grundsätzlichen Schritte zum Erfolg. Jeder möchte im Grunde genommen erfolgreich sein. Doch Erfolg stellt sich in den seltensten Fällen von selbst ein. In dem Wort Erfolg steckt auch das Wort „er-folgen“, es muss also etwas erfolgen, um erfolgreich zu sein. Es geht also auch ums Tun, und dazu gehört auch etwas Arbeit.

In so manchen Ratgebern zum Thema Erfolg kann man lesen, dass man nur sehr hart arbeiten muss, um zum Erfolg zu kommen. Das ist aber meiner Meinung nach nicht so ganz richtig, denn man kann sein ganzes Leben lang hart arbeiten, und dennoch nicht vom Fleck kommen.

Es geht vielmehr darum seine Kräfte so effizient wie möglich auf den gewünschten Erfolg auszurichten und beständig an seinem Erfolg zu arbeiten bis das Ziel erreicht ist.

Auch wenn Erfolg für jeden Menschen etwas anderes bedeutet, so sind doch die grundsätzlichen Schritte immer die gleichen.

 

1. Wünschen

„Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen,
Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.“
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)
Quelle: Dichtung und Wahrheit IX

So ziemlich jeder Mensch hat wohl den einen oder anderen Wunsch. Sie wahrscheinlich auch, sonst würden Sie diese Zeilen nicht lesen. Aber mit den Wünschen ist das so eine Sache, manche erfüllen sich, und manche nicht. Die Frage ist nur: Warum ist das so? Warum gehen manche Wünsche in Erfüllung und manche nicht?

Wenn man dieser Frage nachgeht, dann stößt man zwangsläufig auf folgende wichtige Punkte, die meiner Meinung nach den Unterschied ausmachen:

  • Intensität eines Wunsches
  • Machbarkeit eines Wunsches
  • Bereitschaft den Preis zu zahlen


Wenn es darum geht, die eigenen Wünsche zu verwirklichen, dann sollte man seine Wünsche zunächst auf den Prüfstand stellen und sich folgende Fragen stellen:

Wie wichtig ist mir der Wunsch? Ist mein Wunsch ein absoluter Herzenswunsch, oder gehört er eher in die Rubrik „Nice-to-have“?

Wenn es ein Herzenswunsch ist, den man sich unbedingt erfüllen möchte, dann sollte man als nächstes prüfen, wie realistisch dieser Wunsch ist. Welche Voraussetzungen müssen vorliegen, damit der betreffende Wunsch umgesetzt werden kann?

Wenn man herausgefunden hat, was alles notwendig ist, dann sollte man in sich gehen, und sich selbst fragen, ob man wirklich bereit ist, den Preis dafür zu bezahlen. Ein Wunsch erfüllt sich in den seltensten Fällen von allein, man muss also in der Regel etwas tun. Es muss nicht unbedingt immer heißen, dass man immer hart arbeiten muss. Es kann auch bedeuten, dass man auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten muss.

Man muss sich also darüber im Klaren sein, was es alles bedeuten kann, wenn man sich auf den Weg macht, seinen Wunsch zu erfüllen. Es gilt auch herauszufinden, ab welchem Punkt man eventuell aufgeben würde. Wenn der Wunsch nicht stark genug ist, dann könnte es sein, dass man nicht die Energie aufbringen kann oder will, um Rückschläge und Hindernisse überwinden zu können.

Wenn man wirklich etwas will, dann kann Aufgeben eigentlich keine Option sein. Meinen Sie nicht?

 

2. Glauben

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)
Quelle: Aphorismen

Der Glaube ist ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Verwirklichung von Wünschen. Denn wenn Sie nicht daran glauben, dass Sie Ihren Wunsch verwirklichen können, dann werden Sie wohl kaum die nötige Energie aufbringen, um kraftvoll voranschreiten zu können.

Schon leise Zweifel an der Erfüllbarkeit Ihres Wunsches können Ihr Unterbewusstsein dazu veranlassen, Sie bei Ihrem Vorhaben zu sabotieren. Machen Sie sich deshalb Ihr Unterbwusstsein zu Ihrem Freund und nutzen Sie Ihre tieferen geistigen Fähigkeiten.

Es ist gut große Wünsche zu haben, aber es ist enorm wichtig, dabei auch realistisch zu bleiben. Denken Sie immer daran, dass Sie auch innerlich davon überzeugt sein müssen, dass Sie Ihren Wunsch verwirklichen können.

Sie können Ihren Glauben auch durch mentale Übungen stärken. Bauen Sie daher Ihren Glauben systematisch auf. Es gibt dazu zahlreiche Methoden, wie z. B. Meditation, Selbstsuggestionen und die Visualisierung. Nutzen Sie die Macht der Wiederholung. Das, was Sie immer und immer wieder wiederholen, wird schließlich zu einem Ihrer Glaubenssätze und damit zum Glauben.

Wiederholen Sie Ihre mentalen Übungen regelmäßig und mit Freude.

 

3. Denken

„Das was jemand von sich aus denkt, bestimmt sein Schicksal.“
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Die Art und Weise, wie wir denken, hat großen Einfluss auf unser Handeln. Im Verlaufe unseres Lebens haben sich in unserem Kopf zahllose Glaubenssätze eingenistet. Manche davon sind hilfreich und erleichtern uns gewisse Entscheidungen, manche dagegen sind kontraproduktiv und erschweren uns das Leben.

Wenn es darum geht, Hindernisse zu überwinden, dann sind unsere inneren Glaubenssätze alles entscheidend. Daher ist es sinnvoll, diesen Glaubenssätzen auf den Zahn zu fühlen und sich stets zu fragen, ob der jeweilige Glaubenssatz eher förderlich ist, oder doch eher hinderlich. Oftmals haben wir, vor allem in der Kindheit, Glaubenssätze allzu oft ohne Nachzudenken von anderen übernommen. Stellen Sie also Ihre Glaubenssätze auf den Prüfstand.

Überlegen Sie, oft ist es einfach nur die innere Einstellung, die darüber entscheidet, wie wir mit den Herausforderungen des Lebens umgehen.

 

4. Konzentrieren

„Alle Kunst praktischer Erfolge besteht darin, alle Kraft zu jeder Zeit auf einen Punkt - auf den wichtigsten Punkt - zu konzentrieren und nicht nach rechts oder links zu sehen.“
Ferdinand Lassalle, Schriftsteller (1825-1864)

Bei allem, was wir anstreben ist es eher unwahrscheinlich, dass sich schon beim ersten Anlauf großartige Erfolge einstellen. In der Praxis dürfte es eher so sein, dass sich so manche unerwartete Hindernisse auftun. Diese gilt es dann zu überwinden. Dabei können sich auch so manche Fehlschläge einstellen, die einen dann zurückwerfen.

Diese Fehlschläge dürfen einen aber nicht aus der Bahn werfen. Die Lösung kann nur sein, aus diesen Fehlern zu lernen, und es möglichst beim nächsten Anlauf besser zu machen.

Dabei ist es von Vorteil, wenn man seine Kräfte bündelt, und sich immer nur auf den nächsten Schritt konzentriert. So schreitet man Schritt für Schritt voran.

 

5. Zielen

„Das Geheimnis des Erfolges ist die Beständigkeit des Zieles.“
Benjamin Disraeli, englischer Politiker und Schriftsteller (1804-1881)

Wenn man etwas erreichen möchte, was Anstrengung erfordert, dann ist es unerlässlich, sich Ziele zu setzen. Denn Ziele haben in diesem Zusammenhang wichtige Funktionen:

  • Ziele motivieren
  • Ziele halten einem auf der Spur


Damit Ziele ihre Funktionalität entfalten können, müssen diese bestimmte Anforderungen erfüllen.

Ziele müssen konkret und eindeutig formuliert sein

Sie kommen nur an das gewünschte Ziel, wenn Sie es konkret und eindeutig angeben können.

Ziele müssen den eigenen ethischen Maßstäben entsprechen

Wenn Sie sich Ziele setzen, die nicht mit Ihren ethischen Maßstäben vereinbar sind, dann kann es sein, dass Sie sich unbewusst selbst sabotieren. Überprüfen Sie deshalb Ihre Ziele auf Stimmigkeit.

Ziele müssen positiv formuliert sein

Ziele sollen motivieren und sie sollen dafür sorgen, dass wir uns immer wieder neu auf das jeweilige Ziel ausrichten können. Die Zielformulierungen erzeugen auch Bilder in unserem Gehirn, die widerrum bestimmte Assoziationen hervorrufen. Negative Bilder rufen unter Umständen negative Assoziationen hervor, und dies ist der Zielerreichung nicht förderlich. Deshalb formulieren Sie Ihre Ziele immer positiv.

Ziele müssen messbar sein

Wenn man sich in Richtung seiner Ziele bewegt, dann muss man zwischendurch immer wieder überprüfen, ob man sich noch auf dem richtigen Weg befindet. Es ist also wichtig, dass man zwischendurch immer wieder seinen Standort überprüft, und sich gegebenenfalls immer wieder neu auf das gewünschte Ziel ausrichten kann.

Ziele müssen realistisch sein

Wenn man sich zu große Ziele setzt, dann kann dies demotivierend wirken. Besser ist es, große Ziele in kleinere, aber dafür realistische Ziele aufzuteilen. So kann man Schritt für Schritt von einem Erfolg zum nächsten schreiten, und bleibt somit motiviert, weiter auf das ganz große Ziel zuzusteuern.

Ziele müssen terminiert sein.

Wenn man sich keinen Endtermin setzt, bis zu dem das jeweilige Ziel erreicht sein sollte, dann kann es passieren, dass man ewig träumt, vielleicht sogar plant, aber es nicht wagt, mit dem ersten Schritt zu beginnen. Oder man beginnt zwar, merkt aber viel zu spät, dass man mitten auf dem Weg stehengeblieben ist. Ziele müssen also einen Endtermin haben, denn das sorgt für eine gewisse Dringlichkeit und man kann die entsprechenden Aktivitäten zur Zielerreichung besser planen und kontrollieren.

6. Planen

„Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen.“
Jean Paul, deutscher Schriftsteller (1763-1825)

Wenn man sich also seine Ziele gesetzt hat und ganz genau weiß, was man will, dann ist es an der Zeit auch den Weg zum Ziel ganz konkret zu planen.

Es gilt zu überlegen, in welcher Reihenfolge was zu erledigen ist, um die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Es geht also darum, die konkreten Massnahmen zu planen und wie bei den Zielen auch Termine festzusetzen. Auch dabei sollte man realistisch bleiben.

Die Pläne sollte man aber nicht als unveränderlich ansehen – im Gegenteil – planen Sie flexibel, aber immer auf Ihre Ziele ausgerichtet. Es kann auch durchaus sein, dass bestimmte Massnahmen sich als nicht durchführbar erweisen, oder nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen. Man solle also bei der Planung auch genug Spielraum einplanen, um auf Rückschläge oder Verzzögerungen angemessen reagieren zu können. Es gilt dann die aktuelle Situation zu analysieren und daraus lernen. Vielleicht muss man einfach nur etwas mehr Zeit einplanen, oder es mit einem etwas veränderten Ansatz neu zu versuchen.

Ihre Pläne sollten also dynamisch sein und von Zeit zu Zeit überprüft und bei Bedarf auch an die aktuelle Situation angepasst werden, aber immer mit Blick auf Ihr Ziel.

 

7. Handeln

„Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.“
Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)
Quelle: Wilhelm Meisters Wanderjahre III, Aus Makariens Archiv

Man kann planen, so lange man will, aber mit man nicht irgendwann einmal mit der Umsetzung beginnt, dann wird nichts erfolgen.

Auch wenn Ihr Plan vielleicht in Ihren Augen noch nicht perfekt sein sollte, so kann man doch schon mal mit den ersten Schritten beginnen. Wichtig ist, dass das Grundgerüst Ihres Planes steht und dass Ihr Plan realistisch ist. Es gilt also den ersten Schritt zu tun, dann den nächsten, den übernächsten usw., usw.

In diesem Sinne: Packen Sie es an! Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg!

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