Software-Entwicklung

Siegfried Münch

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Trading = Mathematik + Psychologie

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Trading ist eigentlich eine einfache Sache. Die Kurse kennen im Prinzip nur drei Richtungen - aufwärts, abwärts und seitwärts. Dies tun sie unter mehr oder weniger deutlichen Schwankungen. Warum ist es aber scheinbar so schwer, tatsächlich und nachhaltig auch damit Geld zu verdienen?

Wenn man den Vorgang des Tradings logisch analysiert, dann kann man zu der Erkenntnis kommen, dass Trading im Prinzip nur aus angewandter Mathematik und Psychologie besteht.

 

Trading

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Basis für erfolgreiches Trading ist ein Trading-System mit einem positiven Erwartungswert. Egal wie einfach oder kompliziert das System ist, es muß über einen längeren Zeitraum gewinnbringend sein. Das ist im Prinzip eine Sache der Statistik, also Mathematik. Die Suche nach dem richtigen System ist ein länger andauernder Prozess, für den man genügend Zeit einräumen muß.

Das wichtigste dabei ist aber, dass man das eigene System auch vom Kopf her traden kann. Das bedeutet in der täglichen Praxis, das man unabhängig von Gewinnen oder Verlusten in der Lage sein muß, das System genau so umzusetzen, wie es das System eben erfordert. Und genau hier liegt der Stolperstein für so viele Trader. Sobald, aus welchem Grund auch immer, das Vertrauen in das angewandte System verloren gegangen ist, wird auf einmal alles andere getradet, nur nicht das eigene System. Meistens ist dies die Folge von mehreren Verlusten in Serie. Ein Fehler führt zum nächsten Fehler. Aus Angst werden auf einmal Gewinne abgeschnitten und Verluste werden nicht rechtzeitig realisiert. Schließlich sucht man nach einem neuen System oder versucht es ganz ohne System. Es ist also wichtig zu erkennen, dass es bei jedem System neben Gewinnphasen natürlich auch Verlustphasen gibt. Darauf muß man sich einfach einstellen. Man muß also seine mentalen Fähigkeiten so weit trainieren, dass man in der Lage ist, sein eigenes System konstant umzusetzen, auch in Zeiten von erhöhtem Streß. Dies ist eine Sache der angewandten Psychologie.

Wenn man es geschafft hat die erste Zeit zu überleben, sprich sein Tradingkapital zu erhalten, dann kommt man auch mehr und mehr in die komfortable Lage, dass man sein System auch wirklich weitgehend gewinnbringend umsetzen kann. Durch die jahrelange Erfahrung trainiert man sein Gehirn ganz automatisch auf die Mustererkennung von guten Trading-Gelegenheiten und weiß diese Erfahrung mehr und mehr zu nutzen, eben eine Sache der Intuition. Wenn man es auf diesen Level geschafft hat, dann braucht man vermutlich kein System mehr, denn man ist praktisch selbst zum System geworden und tradet auf höchstem Level, aber das braucht eben seine Zeit, wie alles im Leben.

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 02. Mai 2010 um 09:06 Uhr  

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